20. Oktober 2019
Bad Säckingen wählt

Alexander Guhl

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Liebe Bad Säckinger Bürgerinnen und Bürger,

willkommen auf meiner Website zur Bürgermeisterwahl. Gerne werde ich die begonnenen Projekte fortführen und vollenden sowie neue Vorhaben angehen. Gemeinsam mit unseren städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit den gewählten Gemeinde- und Ortschaftsräten. Mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern und vielen weiteren guten Kräften, deren Zusammenwirken unsere Trompeterstadt sichtlich voranbringt. In Bad Säckingen genauso wie in den Teilorten. Genau dafür haben Sie mich am Sonntag, 20. Oktober 2019 mit 85 Prozent aller Stimmen eindrucksvoll im Amt bestätigt. Zusammen mit meiner Frau Kerstin bedanke ich mich für diesen eindeutigen Vertrauensbeweis!

Herzliche Grüße,
Ihr Bürgermeister
Alexander Guhl

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Alexander Guhl

Persönliches

Alter

49 Jahre, geboren 1970 in Stuttgart

Liebe / Familie

verheiratet seit 2009 mit Kerstin Guhl

Politik

Mitglied der SPD

Konfession

römisch-katholisch

Hobbies

Fußball (passiv), Lesen, Brettspiele, Schwimmen, Kino

Schule, Ausbildung, Berufliche Stationen

1991
Albertus-Magnus-Gymnasium Rottweil: Abitur
1991 - 1994
Kreissparkasse Rottweil: Ausbildung zum Bankkaufmann
1994 - 1999
Uni Tübingen: Studium der Rechtswissenschaften, erstes Staatsexamen
1999 - 2001
Landgericht Rottweil: Juristischer Vorbereitungsdienst (Referendariat), zweites Staatsexamen
2001 - 2004
Kreissparkasse Tübingen: Kreditsekretariat
2002
Fachanwaltskurs für Insolvenzrecht
2003
Bankakademie: Studium zum Bankbetriebswirt
2004 - 2006
Volksbank Ludwigsburg eG: Rechtsabteilung
2006
Bankakademie: Studium zum Diplom-Bankbetriebswirt
2006 - 2011
Volksbank Nordschwarzwald eG: Abteilungsleiter Intensivkredite, Mitinitiator des Geschäftsfeldes „Energie und Umwelt“
seit 2012
Bürgermeister der Stadt Bad Säckingen

gesellschaftliches / ehrenamtliches Engagement (Auszug)

  • Mitglied des Kreistages Waldshut
  • Mitglied der Verbandsversammlung Regionalverband Hochrhein-Bodensee
  • Vorsitzender Zweckverband Jugendmusikschule Bad Säckingen
  • Vorsitzender Aufsichtsrat Tourismus GmbH Bad Säckingen
  • Vorsitzender Aufsichtsrat Stadtwerke Bad Säckingen GmbH
  • stellvertretender Vorsitzender Aufsichtsrat Stadtwerke Wehr
  • Vorstand St. Vincentiusverein Bad Säckingen
  • Vorsitzender des Kuratoriums Sparkassenkulturstiftung Bad Säckingen
  • Vorstandsmitglied Heilbäderverband Baden-Württemberg
  • Vorstandsmitglied Trinationaler Eurodistrict Basel (TEB)
  • Vorstandsmitglied SGK (Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik) Baden-Württemberg
  • Vorsitzender Aufsichtsrat Reha Klinik Bad Säckingen GmbH
  • Vorstand BürgerEnergie Bad Säckingen eG
  • Vorstandsmitglied Hochrheinkommission als Vertreter des Regionalverbands
  • Aufsichtsratsmitglied Caritas Hochrhein GmbH
  • stellvertretender Vorsitzender Verwaltungsrat Sparkasse Hochrhein
  • Stiftungsrat AWO Stiftung, Bürgerstiftung Bad Säckingen
  • Mitglied Aufsichtsrat Schwarzwald Tourismus
  • Mitglied verschiedener örtlicher Vereine, ver.di, Katholische Arbeitnehmerbewegung, Verkehrsclub Deutschland, Stuttgarter Kickers, amnesty international
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Es geht voran

Mit vereinten Kräften bringen wir die Trompeterstadt voran. Das wird uns von verschiedenen Seiten attestiert. Auch bei meinen Bürgertreffs im September erhielt ich überaus positive Rückmeldungen. Eine schöne Bestätigung unserer bisherigen Arbeit. Dafür möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitwirkenden persönlich bedanken. Nachfolgend sei stichwortartig an Projekte und Ereignisse erinnert, die meine erste Amtszeit prägten. In dieser Zeit wuchs unsere Bevölkerung von 16.600 Einwohnern (Ende 2011) auf 17.900 Einwohner (Stand Juli 2019).

2012

Fertigstellung der Mensa im Scheffel-Gymnasium (wurde von meinem Vorgänger Martin Weissbrodt vorangebracht – ich durfte „vollenden“).
„Konsenstraße“ in Sachen Neubau der A 98 wird gefunden: Bad Säckingen, Wehr, Schwörstadt sowie die Landkreise Waldshut und Lörrach und der Regionalverband verständigen sich auf eine gemeinsame Trasse.
Gemeinderat beschließt den Bau des Hortes an der Weihermattenschule.
Schulsozialarbeit startet am Scheffel-Gymnasium und an der Realschule.
Benennung des ersten städtischen Fahrradbeauftragten (ehrenamtlich).
Gemeinderat beschließt die Sanierung der Flößerhalle Wallbach (Mehrzweckhalle).
Gründung der BürgerEnergie Bad Säckingen eG (die mittlerweile mehr als 200 Genossen zählt).
Gründung der Bürgerstiftung Bad Säckingen als Gemeinschaftseinrichtung von Bürgern für Bürger.
Neuordnung „Güterstraße“: Stadt erwirbt Flächen und reguliert den Parkverkehr, ein Einkaufsmarkt entsteht.
Bau einer Mountain Bike Strecke (Sabine Spitz Arena).
Stadtbücherei weitet ihre Öffnungszeiten aus (ab sofort auch samstags).

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2013

Golfhotel (Rheinsberg) kann realisiert werden und wird als Integrationshotel auch Menschen mit Behinderung beschäftigen. Wegen seiner Lage in der Wasserschutzzone II bleiben Umweltschützer skeptisch.
Kindergarten „Treffpunkt Kind“ wird erweitert.
Umbenennung der Hindenburgschule in „Anton-Leo-Schule“.
Der Funpark Hochrhein in Obersäckingen entsteht als grenzüberschreitendes Projekt.
Bau einer weiteren Feuerwehrgerätehalle in der Heinrich-Hübsch-Straße.
Sanierung des Gemeindesaals in Harpolingen.
Schrittweise Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED-Technik.
Grundstückserwerb am Ballyweg zur Schaffung von Parkplätzen.
Gemeinderäte und Bürger erarbeiten ein Mobilitätskonzept 2030.
Stadtwerke Bad Säckingen (24,5 %) und der Energiedienst (24,5 %) beteiligen sich an den neu gegründeten Stadtwerken Wehr (51 % Stadt Wehr).
Neubau einer weiteren Lagerhalle im Murger Weg (Nähe Gärtnerei).
Rückblick der grenzüberschreitenden Kinderuniversität gemeinsam mit unserer eidgenössischen Nachbargemeinde Stein (AG).
Erweiterung unserer Kläranlage (Regenüberlaufbecken u. a.).
Im Badmattenpark entsteht ein schöner Spielplatz (Lokale Agenda 21).

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2014

Aufstellungsbeschluss „Brennet-Areal“, mit ALDI und LIDL werden städtebauliche Verträge geschlossen. (Mit der Genehmigung des Bebauungsplan anno 2016 endet eine jahrelange Hängepartie.)
Ab sofort Ganztagesbetreuung in der Krippe des Kindergartens St. Vincentius (Schillerstraße).
Bau der Lärmschutzwand am Zoll, langwieriger Streit wird mit „Gerichtsvergleich“ begleicht.
Erweiterung Weihermattenschule (neue Räume für die Ganztagsbetreuung).
Umwandlung der seitherigen Werkrealschule in eine Gemeinschaftsschule (erstes Schuljahr 2014/2015), Sanierung der naturwissenschaftlichen Fachräume.
Umstellung des städtischen Haushalts von Kameralistik auf Doppik.
Bad Säckingen wird baden-württembergische „Modellregion E-Mobilität“.
Vertreter unseres Jugendparlaments (JuPa) erlangen Rederecht im Gemeinderat und dürfen jetzt an allen öffentlichen Ratssitzungen mitwirken.
Gemeinderat beschließt die Erarbeitung eines integrierten Klimaschutzkonzepts.
European Energy Award: Bad Säckingen wird erstmals zertifiziert.
Generalsanierung unserer Holzbrücke – mit mehr als 203 Metern ist sie Europas längste gedeckte Holzbrücke.
Sanierung der Fenster der Anton-Leo Schule.
Bad Säckingen schafft die Aufnahme in den erlesenen Kreis der „100 %-Erneuerbaren- Energien-Kommunen“.

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2015

Eröffnung des neuen Kindergartens in der Rheinau unter AWO-Trägerschaft
Erweiterung des innerstädtischen Kaufhauses „Beck-Arkaden“ wird geplant, um den Einzelhandelsstandort zu stärken. Verlagerung der Unterkunft für Obdachlose.
Nochmaliger Ausbau unserer Kläranlage, gemeinschaftlich betrieben mit den Schweizer Gemeinden Stein, Münchwillen, Sisseln und Eiken.
Das erste „Faire Stadtfest“ steigt.
Fachräume der Werner-Kirchhofer-Realschule werden saniert.
Mittels Bebauungsplan wandelt sich das Areal der einstigen Schreinerei Storz in der Friedrichstraße vom Gewerbegebiet in ein innerstädtisches Wohnquartier (35 Wohneinheiten).
Bad Säckingen schließt sich dem landkreisweiten Zweckverband „Breitband“ bei. Ziel: flächendeckender Aufbau digitaler Infrastruktur.
Kauf eines weiteren Löschfahrzeuges. Fuhrpark und technische Ausstattung unserer Feuerwehr werden kontinuierlich nach Bedarf ergänzt oder erneuert, um die Funktionsfähigkeit der Abteilungen zu gewährleisten.
Bau der ambulanten Klinik für Psychiatrie (ZfP). Hoffentlich lässt sich das ZfP in den künftigen Gesundheitscampus integrieren.
Digitalisierung der städtischen Steuerakten.
Das städtische Mobilitätskonzept, an dem engagierte Bürger mitwirkten, wird verabschiedet.

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2016

Nach schwierigen Verhandlungen kann der Aqualon-Betrauungsakt geschlossen werden. Damit ist der Weiterbetrieb der Therme gesichert. (2019 wird das Aqualon als „5-Sterne Therme“ ausgezeichnet.)
Gemeinderat stimmt für den Betrieb einer Strandbar am Rheinufer.
Kritische Stellungnahme der Stadt Bad Säckingen zum Planfeststellungsverfahren „Atdorf“ (war sehr aufwändig). Ende 2017 wurde das im Hotzenwald geplante Pumpspeicherkraftwerk gestoppt.
Vom Land Baden-Württemberg gefördert, werden überdachte Fahrradboxen am Bahnhof installiert. Aufgrund großer Nachfrage wollen wir die Anlage ausweiten.
Präsentation des Projekts IBA Basel im Gemeinderat. Später beteiligt sich Bad Säckingen auch am Projekt „Rheinuferrundweg extended“.
Vergabe der Rohbauarbeiten für die neue Schulsporthalle. (Fertigstellung im Mai 2019.)
Jahrelanger Wunsch der Feuerwehr nach einer Schlauchwaschanlage wird endlich erfüllt – Schläuche müssen nicht länger getrocknet werden.
Umstrukturierung der seitherigen Tourismus GmbH. Die Integration des operativen Geschäfts in die Stadtverwaltung bringt erhebliche finanzielle und organisatorische Vorteile.
Neuerliche Investitionen in die Kläranlage.

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2017

Spitalplatz wird Fußgängerzone – Lieferverkehr nur noch bis 11 Uhr möglich. Vorrang für Radfahrer und Fußgänger.
Bad Säckingen wird als „Fair Trade Kommune“ ausgezeichnet.
Erweiterung des Feuerwehrfuhrparks um einen Kommandowagen von BMW.
Gemeinderat beschließt ein E-Mobilitätskonzept, zu 80 % vom Bund gefördert.
Stadt nimmt erstmals an der Veranstaltung „Radkultur“ des Landes Baden-Württemberg teil. Die Aktion „Stadtradeln“ lässt auf Anhieb 530 Bürgerinnen und Bürger in die Pedale treten.
Teilnahme an der landesweiten Aktion „Fußgängercheck“ zur Stärkung des Langsamverkehrs.
Eröffnung der ersten Fahrradstraße (Rheinallee).
Bundesstraßen B 34 und B 518 (Verbesserung für Radfahrer) werden saniert.
Ausbau Weihermattenschule (größeres Lehrerzimmer, zwei zusätzliche Klassenräume) in Modulbauweise. 
Fußballer freuen sich über zwei neue Kunstrasenplätze.
Stadt übernimmt die Geschäftsstelle der „Ferienwelt Südschwarzwald“. Gründung des Vereins „Ferienwelt Südschwarzwald“. Mehrere Kreisgemeinden wollen ein gemeinsame touristische Marketingaktivitäten entfalten.
Ein schmerzlicher Verlust: Das Bad Säckinger Spital wird Ende 2017 geschlossen. Die Stadt Waldshut-Tiengen und der Landkreis als Gesellschafter ließen sich nicht mehr umstimmen. Immerhin wurde Bad Säckingen im Gegenzug zum kreisweiten ‘Zentrum der Altersmedizin’ auserkoren und es fließen 12,7 Millionen Euro in unseren zukünftigen Gesundheitscampus.

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2018

Touristischer Workshop mit einschlägigen Akteuren. Dabei erntet die neue städtische Tourismuskonzeption – Altstadt, Trompeterstadt – viel Zustimmung.
Intensive konzeptionelle Vorarbeit vieler Beteiligter: Der „Gesundheitscampus Bad Säckingen“ gewinnt konkrete Konturen.
Abschaffung der Unechten Teilortswahl. Anfängliche Bedenken, die Stadtteile könnten ihre politische Vertretung im Gemeinderat verlieren, werden sich bei den 2019er Kommunalwahlen nicht bestätigen.
Eröffnung von Bad Säckingens zweiter Fahrradstraße (Fährstraße in Wallbach).
Die landkreisweit erste Mobilitätsagentur startet in der Waldshuter Straße. SBG (SüdbadenBus GmbH) und WTV (Waldshuter Tarifverbund GmbH) sind daran beteiligt.
Unsere Stadtwerke beteiligen sich an den Stadtwerken Schopfheim.
Gemeinderat beschließt die Sanierung des Scheffel-Gymnasiums für 1,5 Millionen Euro (zwischenzeitlich abgeschlossen) sowie der Turnhalle des Scheffel-Gymnasiums für 1,2 Millionen Euro.
Startschuss für das Stadtentwicklungskonzept: Workshop mit Bürgern als Auftakt zur Erarbeitung eines Leitbilds.
Außentreppe am Schloss Schönau wird saniert. Ein Herzenswunsch vieler Bad Säckinger.
Das neue Wohngebiet Rhein-Au ist weitgehend bebaut, Straßenarbeiten abgeschlossen.
Stadt und Landkreis schließen einen Abbaurechtsvertrag „Gesundheitscampus“, was Bad Säckingen die erforderlichen Handlungsspielräume verleiht. Dadurch können wir den Abbruch des einstigen Spitalgebäudes verhindern.
Sanierung des Rippolinger Rathausdaches, BürgerEnergie Bad Säckingen eG installiert eine Photovoltaikanlage.
Präsentation des Quartierskonzepts zur energetischen Sanierung der Altstadt. Ausbau Fernwärme in der Altstadt (Klimaschutz!). Zwischenzeitlich akquirieren die Stadtwerke Teilnehmer.

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2019

In unserer Kläranlage entsteht die erste nachgeführte Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Solarstrom (50 kw/p).
Sanierung der Badmattenhalle beginnt.
Gemeinderat beschließt den Neubau eines weiteren dreigruppigen Kindergartens auf dem Gelände des ehemaligen Spitals.
Rettung der Reha Klinik glückt. Gläubiger akzeptieren den Insolvenzplan einstimmig von den Gläubigern angenommen. Das sichert die medizinische Versorgung der Bevölkerung, viele Arbeitsplätze und Bad Säckingens Heilbad-Status.
Eröffnung des Ganztagespavillons an der Hans-Thoma-Gemeinschaftsschule.
European Energy Award: Bad Säckingen wird erneut zertifiziert.
Städtebaulicher Wettbewerb zur Neugestaltung des Kurgebiets startet (Gesundheitscampus!).
Bad Säckingen beteiligt sich mit 250.000 Euro am Netz des Energiedienstes (Projekt „ED Kommunal“).
Anlässlich der Fortschreibung des Flächennutzungsplans reklamiert Bad Säckingen Flächen für Wohnbebauung und Gewerbe (Offenlegung im Herbst).
Teilnahme am Forschungsprojekt der Fachhochschule Kehl zum Thema „Nachhaltigkeit“.
Bad Säckingen belegt in einem bundesweiten Wettbewerb als „Hauptstadt des Fairen Handels“ den zweiten Platz, dotiert mit 40.000 Euro.

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Meine Rede am 9. Oktober 2019 im Kursaal

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger aus Bad Säckingen, aus Obersäckingen, aus Harpolingen, aus Rippolingen und aus Wallbach, auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen.

Zwei absolute Tiefpunkte haben mich seit meinem Amtsantritt im Januar 2012 ereilt. Da war dieser entsetzliche Fahrfehler eines hochbetagten Autofahrers im Mai 2016 am Spitalplatz, der zwei Menschen das Leben gekostet und viele Menschen schwer verletzt hat. Und da war die Schließung des Säckinger Spitals Ende 2017, die sich leider leider nicht mehr verhindern ließ, die ich nicht mehr verhindern konnte, weil sich die Stadt Waldshut-Tiengen und der Landkreis als Gesellschafter einfach nicht mehr haben umstimmen lassen. Das tut mir bis heute in der Seele weh.

Abgesehen von solchen schlimmen Tiefschlägen, geht es mit der Trompeterstadt voran. In vielerlei Hinsicht. Miteinander sind wir, glaube ich, auf einem guten Weg. Wofür ich mich bei allen Mitwirkenden bedanke. Und weshalb ich mich gerne um die zweite Amtszeit bewerbe. Eine zweite Amtszeit, um das Begonnene zu vollenden, aber auch Neues zu wagen.

Umso mehr, als meine Frau Kerstin und ich uns hier sehr, sehr wohl fühlen. Unseren Fahnenwechsel vom tiefschwäbischen Neckar an den südbadischen Hochrhein – wir haben ihn noch keinen Tag bereut und sind Ihnen sehr, sehr dankbar dafür, wie offen die Arme waren und sind, mit denen Sie uns hier empfangen haben und aufnehmen.

Nicht ganz zufällig schlagen wir in Harpolingen Wurzeln. Auch wenn kaum 20 Prozent der inzwischen beinahe 18.000 Einwohner von Bad Säckingen in den drei Stadtteilen wohnen, haben die Dörfer doch erheblichen Anteil an der Vielfältigkeit dieser großartigen Stadt.

Die drei Ortsvorsteher – Herr Thelen, Herr Weimer und Herr Stortz – sind mir wichtige Partner. Auf Augenhöhe. Jeder Stadtteil soll seine Eigenheiten und Besonderheiten bewahren können und sich individuell entwickeln dürfen. Gleichmacherei wäre doch langweilig!

Niemand kommt zu kurz. Anfängliche Befürchtungen, mit Abschaffung der unechten Teilortswahl könnten Wallbach, Rippolingen oder Harpolingen ihre politische Vertretung im Gemeinderat verlieren, haben sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil. Und wenn wir nun miteinander ein Stadtentwicklungskonzept verabreden, dann werden darin die Stadtteile wohlwollend berücksichtigt.

Im neuen, verkleinerten Gemeinderat sind die Teilorte anteilig stärker repräsentiert als vorher. Langeweile kennt man in diesem Gremium nicht. Dafür wurde in den vergangenen Jahren zu viel geschaffen und bewegt. Mancher fühlt sich gar an die Sturm-und Drang-Ära unter dem unvergessenen Bürgermeister Dr. Günther Nufer erinnert.

In der Tat haben wir seit 2011 annähernd 40 Millionen Euro investiert. Vor allem in Schulen. In Kinderbetreuung. In die Sanierung mehrerer Hallen. In Sportstätten. In Kultur. In Feuerwehr und Ehrenamt. In den Ausbau digitaler Versorgungsstrukturen. In Umweltschutz, namentlich in die Ertüchtigung unserer Kläranlage, interkommunal betrieben mit den Schweizer Gemeinden Stein, Münchwilen, Sisseln und Eiken.

Nun bin ich Sozialdemokrat. Uns Sozialdemokraten wird gerne angedichtet, wir könnten nicht mit Geld umgehen. Entschuldigung, aber in diesem Punkt darf ich Sie enttäuschen: Mit einem Bankbetriebswirt an ihrer Spitze kann die Trompeterstadt sehr wohl mit Geld umgehen.

Trotz massiver Ausgaben haben wir keine neuen Kredite aufgenommen. Aber umgeschuldet, um vom Niedrigzins zu profitieren. Bei jedem Projekt waren wir um hohe staatliche Fördermittel bemüht. Und noch eins: Als ich hier anfing, war die Stadt gewaltige Wechselkursrisiken eingegangen aufgrund von Darlehen in Schweizer Franken. Das war echt gefährlich, und darum habe ich das beendet.

Die Umstrukturierung der vorherigen, hoch verschuldeten Tourismus GmbH brachte finanzielle und organisatorische Vorteile. Deren operatives Geschäft wurde vollständig in die Stadtverwaltung integriert. Seitdem können Amtsleiter Thomas Ays und seine Truppe viel effektiver arbeiten.

Touristisch fassen wir neuen Tritt. Nicht nur als einziges Heilbad am Hochrhein sind wir immer eine Reise wert - auch kulturell, gastronomisch, sportlich und landschaftlich haben wir mehr denn je zu bieten. Stadtgeschichten und Sommernachtskino locken zusätzliche Besucher an. Mit dem aufgewerteten Aqualon verfügen wir heute über eine beeindruckende Fünf-Sterne-Therme. Die Neugestaltung der Scheffel-Räume macht das Trompeterschloss interessanter. Nächstes Jahr wollen wir das beliebte Waldbad modernisieren, bald darauf unseren Kursaal, denn auch der ist in die Jahre gekommen.

Mit den steigenden Übernachtungszahlen wächst die Zahl der Hotelbetten am Ort. Auch das neue, lange umstrittene Golfhotel am Rheinsberg beschäftigt Menschen mit Handikap. Innerhalb der Tourismusregion Südschwarzwald haben wir die Führungsrolle übernommen.

Nicht nur Gastwirte und Hoteliers freuen sich über mehr Besucher. Auch das heimische Handwerk profitiert davon. Und unser Einzelhandel, denn mehr Gäste bedeuten mehr Kunden und damit mehr Kaufkraft. Das rechtfertigt die Erweiterung der Beck-Arkaden um H&M, um Görtz, um die Buchhandlung Osiander, um Intersport Stähle und Möbel-Beck, was unserer Einkaufsmeile deutlich mehr Verkaufsfläche beschert hat.

Weitere viereinhalbtausend Quadratmeter Verkaufsfläche sind auf dem Brennet-Areal entstanden. Mit der Genehmigung des Bebauungsplans vor drei Jahren hatten wir gottlob eine langwierige Hängepartie beenden können. Weitere Entwicklungsschritte werden folgen. Das von Kritikern befürchtete Verkehrschaos bleibt aus, im Mai hat der dort ansässige „Schmidt´s Markt XL“ gar vom Handels- und Sparkassenverband den Zukunftspreis Baden-Württemberg verliehen bekommen!

Eine funktionierende Nahversorgung ist nur einer von ganz vielen Faktoren, die eine Stadt als Wohnort attraktiv machen oder eben auch nicht. Als Wohngemeinde ist Bad Säckingen nachgefragter denn je. In Zahlen: Binnen 10 Jahren hat die Bevölkerung um 10 Prozent zugelegt. Das will dann erst einmal infrastrukturell verdaut werden!

Damit die Mieten und Immobilienpreise nicht noch steiler ansteigen, erschließen wir, wo vertretbar und möglich, Wohngebiete. Mit verdichteter Bauweise wie in der Rhein-Au, wo knapp 800 Menschen ihr Zuhause gefunden haben, wollen wir weniger Grünfläche verbrauchen. Generell geht Innenentwicklung vor Außenentwicklung: Baulücken in den Orten schließen, alte Gebäude und Brachflächen in den Orten erneuern, so geschehen in der Friedrichstraße, ist allemal vernünftiger, städtebaulich wie ökologisch, als immer neue Wohngebiete an den Rändern wuchern zu lassen. (Der berüchtigte Donut-Effekt.)

Damit sich alle wohlfühlen, die hier wohnen, strengen wir uns an – auf allen Feldern der kommunalen Daseinsvorsorge.

Wir haben die Kinderbetreuung, auf Elternwunsch ganztags und vom ersten Lebensjahr an, massiv ausgeweitet, baulich und personell. Kindergarten „Treffpunkt Kinder“ in der Nagaistraße und Kindergarten St. Vincentius in der Schillerstraße erweitert – zwei weitere Einrichtungen neu gebaut, ein dritter Neubau wird beim alten Spital folgen.

Die Mensa im Scheffel-Gymnasium hatte schon mein Vorgänger Martin Weissbrodt auf den Weg gebracht – ich durfte sie vollenden. Seitdem flossen und fließen viele weitere Millionen von Euro in den Ausbau unserer Bildungsstätten samt Neubau einer Schulsporthalle. Die Werkrealschule ist jetzt Gemeinschaftsschule. An sämtlichen weiterführenden Schulen agieren nun Sozialarbeiter.

Auch wenn man es mir nicht ansieht: Bad Säckingen ist sportlicher geworden. Nach der neu angelegten, meisterschaftstauglichen Mountain Bike Strecke namens Sabine Spitz Arena entstand der Funpark Hochrhein als grenzübergreifendes Projekt. Wir haben Hallen aufwändig modernisiert, wir haben die Sporthalle beim Schulzentrum neu gebaut und bringen aktuell die Badmattenhalle auf Vordermann. Unsere Fußballer haben zwei Kunstrasenplätze hinzugewonnen.

Wenn ich beim Sport bin, bin ich bei den Vereinen. Das Ehrenamt spürbar zu fördern und zu würdigen, hatte ich vor acht Jahren in Aussicht gestellt. Ich meine, ich habe da Wort gehalten. Nicht nur mit meinem Vorschlag, eine Bürgerstiftung zu gründen, die ausgewählte bürgerschaftliche Initiativen finanzieren hilft, was seit sechs Jahren tatsächlich geschieht.

Wie viele Männer und Frauen sich freiwillig und unentgeltlich für das Allgemeinwohl einsetzen, in Bad Säckingen wie in den Stadtteilen, das macht mich als Bürgermeister stolz und ungemein dankbar! Was entstehen kann, wenn man sich zusammentut und gemeinsame Ziele verfolgt, belegen unser Verkehrskonzept und unser Klimaschutzkonzept, erarbeitet mit mündigen Bürgerinnen und Bürgern, die mitdenken.

Wo auch ganz viel im Ehrenamt geschieht: in unseren Kirchengemeinden. Es war ja mein erklärter Wunsch gewesen anno 2011, zu den Konfessionen ein festes, tragfähiges Verhältnis zu entwickeln. Weil die Kirchengemeinden dafür Sorge tragen, dass es menschlich zugeht, dass es sozial zugeht, dass es tolerant zugeht in einer Stadt, und weil auch ich als gläubiger Christ mich diesen Werten verpflichtet fühle. Stark ist, wer Schwächeren hilft!

So nah Rathaus und Fridolinsmünster räumlich beieinander stehen, so eng arbeiten wir zusammen. Nur so hat gelingen können, dass wir vor einem knappen Jahr die schwer angeschlagene Reha-Klinik in der Bergseestraße aus der Insolvenz gerettet haben. In einem gemeinsamen Kraftakt von kirchlicher und bürgerlicher Gemeinde. Dekan Peter Berg war als Münsterpfarrer Aufsichtsratsvorsitzender des Vincentiusvereins respektive Mehrheitsgesellschafter der Reha-Klinik. Anfang des Jahres haben wir als Stadt dann die Anteilsmehrheit an der Klinik vom Vincentiusverein übernommen.

Ohne den Fortbestand der Reha-Klinik wäre es verdammt schwer geworden, den Heilbadstatus zu wahren, das „Bad“ an „Bad Säckingen“. Noch mehr medizinische Arbeitsplätze waren gefährdet, kein Jahr nachdem wir bereits ohnmächtig hatten mitansehen müssen, wie unser traditionsreiches Säckinger Spital übergeordneten Interessen geopfert wurde.

Im Jahr 2018 hatte es übel ausgesehen. Unser Gesundheitswesen lag darnieder. Doch wir haben die Trendwende geschafft, die Reha-Klinik gerettet und darüber hinaus, als Ausgleich für die Spital-Schließung, verbindliche Finanzierungszusagen vom Landkreis zum Aufbau eines Gesundheitscampus in Höhe von 12,7 Millionen Euro erwirkt.

Bad Säckingen wurde zum landkreisweiten „Zentrum der Altersmedizin“ bestimmt. Wenn wir es nur klug genug anstellen, und ich bin wild entschlossen, da kennt man mich inzwischen, wenn wir klug agieren, kann in den kommenden Jahren im Bad Säckinger Kurgebiet etwas Neues, etwas Nachhaltiges entstehen, das den Verlust des Spitals wett macht und ganz neue Perspektiven eröffnet. Kein Geringerer als Bundesgesundheitsminister Spahn ist Schirmherr beim Projekt Gesundheitscampus. Machen wir wirklich etwas Großes daraus! Packen wir die einmalige Gelegenheit beim Schopfe!

Eine optimale medizinische Versorgung wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger. Ärzte, Fachärzte, Physiotherapie, Pflegeangebote – unseren betagten Mitbürgern darf es da an nichts fehlen.

Der Anteil älterer Jahrgänge an der Bevölkerung steigt. Mir ist wichtig, den demografischen Wandel menschlich zu gestalten. Menschenwürdig. Dafür kooperiere ich mit dem Stadtseniorenrat und vielen weiteren einschlägigen Kräften. Je enger die Netzwerke, die wir dafür knüpfen, desto besser. So sind wir beispielsweise miteinander bemüht, den öffentlichen Raum von Barrieren zu befreien. Gehen Sie doch mal probehalber mit einem Rollator durch die Stadt – da werden dann Bordsteine zu echten Hürden; ein paar Treppenstufen ohne Rampe nebendran und ohne Fahrstuhl werden zu unüberwindbaren Hindernissen. Derlei Hürden bauen wir eine nach der anderen ab.

Vorfahrt für den Langsamverkehr, lautet unsere Devise. Radfahrer und Fußgänger gewinnen Raum hinzu. Werden prioritär. Fahrradstraßen werden angelegt – nicht zu verwechseln mit Radwegen.

Wir sind überhaupt nicht scharf darauf, dass sich immer mehr Kraftverkehr mitten durch die Altstadt quält. Nach dem schrecklichen Unglück am Spitalplatz haben wir dort die Fußgängerzone ausgeweitet. Vor allem aber: Wann schließt sich endlich die A 98-Lücke? Wie lange wird sich die Blechkarawane der B 34 noch über die Basler Straße und mitten durch die Stadt quälen? Hallo? Wir sind hier ein Heilkurort! Ich für meinen Teil wäre bereit, den politischen Druck deutlich zu erhöhen. Und wenn nötig auch mal auf die Barrikaden zu gehen…

Unser Klima geht vor die Hunde. Gehörigen Anteil daran hat der Verkehr. Drum arbeiten wir an der Mobilitätswende. Schieben wir die Elektromobilität entschlossen an! Gerade den Kommunen kommt dabei eine Vorbildfunktion zu. Schaffen wir städtische Elektrofahrzeuge an! Errichten wir öffentliche Stromladesäulen!

Wo im Landkreis hat vor einem Jahr die erste Mobilitätsagentur ihre Türen geöffnet? In Bad Säckingen. Nicht umsonst sind wir baden-württembergische „Modellregion E-Mobilität“. Auch die geplante Umgestaltung des Bahnhofsareals wird einem sich wandelnden Mobilitätsverhalten dienen.

Bei der Energiewende gehen wir ebenfalls voran. Die BürgerEnergie Bad Säckingen eG, vor sieben Jahren als Genossenschaft gegründet, zählt mittlerweile gut 200 Genossen und betreibt 20 Photovoltaikanlagen, ob auf Schuldächern oder in der Kläranlage, mit reichlich 500 kWp Leistung, das bedeutet locker eine halbe Million Kilowatt regenerativ gewonnenen Strom Jahr für Jahr. Und weitere Projekte hängen schon in der Pipeline.

Wiederholt haben wir den European Energy Award verliehen bekommen. Wir wurden gar in den erlauchten Club der „100 % Erneuerbare-Energie-Kommunen“ aufgenommen. Bitte verfolgen wir diesen eingeschlagenen Weg weiter!

Der immer bedrohlichere Klimawandel lehrt uns, dass Umweltschutz gemeinsamer Anstrengungen bedarf. Globaler Anstrengungen. Ohnehin bin ich ein Freund grenzüberschreitender Projekte. Gerade hier. Gelegen in der Metropolregion Basel und im Trinationalen Eurodistrict, tun wir gut daran, uns in der Hochrheinkommission und in anderen Gremien zu engagieren. Die Teilhabe am Dreiländerprojekt Rheinliebe und an vielen weiteren Initiativen rückt uns weg von der Randlage der Republik ins Zentrum einer prosperierenden Region, wovon wir enorm profitieren.

Wo wir sind, hört Deutschland nicht auf, sondern hier beginnt Europa. Auch dafür, meine Damen und Herrn, bitte ich in anderthalb Wochen erneut um Ihre Stimme und um Ihr Vertrauen.

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Am Wiesenrain 11
79713 Bad Säckingen

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Telefon (0151) 5478 7379
mail@alexanderguhl.de

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:

Alexander Guhl
Am Wiesenrain 11
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2. Hosting

Externes Hosting

Diese Website wird bei einem externen Dienstleister gehostet (Hoster). Personenbezogenen Daten, die auf dieser Website erfasst werden, werden auf den Servern des Hosters gespeichert. Hierbei kann es sich v. a. um IP-Adressen, Kontaktanfragen, Meta- und Kommunikationsdaten, Vertragsdaten, Kontaktdaten, Namen, Webseitenzugriffe und sonstige Daten, die über eine Website generiert werden, handeln.

Der Einsatz des Hosters erfolgt zum Zwecke der Vertragserfüllung gegenüber unseren potenziellen und bestehenden Kunden (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und im Interesse einer sicheren, schnellen und effizienten Bereitstellung unseres Online-Angebots durch einen professionellen Anbieter (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Unser Hoster wird Ihre Daten nur insoweit verarbeiten, wie dies zur Erfüllung seiner Leistungspflichten erforderlich ist und unsere Weisungen in Bezug auf diese Daten befolgen.

Abschluss eines Vertrages über Auftragsverarbeitung

Um die datenschutzkonforme Verarbeitung zu gewährleisten, haben wir einen Vertrag über Auftragsverarbeitung mit unserem Hoster geschlossen.

3. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Hinweis zur verantwortlichen Stelle

Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:

Alexander Guhl
Am Wiesenrain 11
79713 Bad Säckingen

Telefon: (0151) 5478 7379
E-Mail: mail@alexanderguhl.de

Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z.B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Widerspruchsrecht gegen die Datenerhebung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO)

Wenn die Datenverarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, haben Sie jederzeit das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Die jeweilige Rechtsgrundlage, auf denen eine Verarbeitung beruht, entnehmen Sie dieser Datenschutzerklärung. Wenn Sie Widerspruch einlegen, werden wir Ihre betroffenen personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen (Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO).

Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Wenn Sie widersprechen, werden Ihre personenbezogenen Daten anschließend nicht mehr zum Zwecke der Direktwerbung verwendet (Widerspruch nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO).

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL-bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von “http://” auf “https://” wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

Auskunft, Sperrung, Löschung und Berichtigung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

  • Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah / geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.
  • Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

Widerspruch gegen Werbe-E-Mails

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-E-Mails, vor.

4. Datenerfassung auf unserer Website

Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

  • Browsertyp und Browserversion
  • verwendetes Betriebssystem
  • Referrer URL
  • Hostname des zugreifenden Rechners
  • Uhrzeit der Serveranfrage
  • IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.

Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.

Kontaktformular

Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung der in das Kontaktformular eingegebenen Daten erfolgt somit ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.

Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z.B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Anfrage per E-Mail, Telefon oder Telefax

Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) und / oder auf unseren berechtigten Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), da wir ein berechtigtes Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen haben.

Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

5. Plugins und Tools

Google Web Fonts

Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Web Fonts, die von Google bereitgestellt werden. Die Google Fonts sind lokal installiert. Eine Verbindung zu Servern von Google findet dabei nicht statt.

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